WZW Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt Lutherstadt Wittenberg

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Prof. Dr. Wilfried Grecksch
v.l. Prof. Dr. Henning Scheich, Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz
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Prof. Dr. Dr. Reinhard Hüttl

04.12.2006

Wissenschaftliches Kolloquium

Staatskanzlei Sachsen-Anhalt - Pressemitteilung Nr.: 300/05

Wissenschaftszentrum in Wittenberg gegründet

Ministerpräsident Böhmer fordert Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Technologien

Mit einer Festveranstaltung wurde heute das Wissenschaftszentrum Land Sachsen-Anhalt in Wittenberg (WZW) gegründet. In seiner Rede auf der Gründungsveranstaltung in der Wittenberger Stiftung Leucorea betonte Ministerpräsident Böhmer, Deutschland könne seine Wettbewerbsfähigkeit auf wichtigen Zukunftsfeldern nur erhalten, wenn seine Bürgerinnen und Bürger Neuem wie etwa der Gentechnologie aufgeschlossen gegenüberstünden. Es passe nicht zusammen, den Verlust von Arbeitsplätzen in traditionellen Branchen zu beklagen und zugleich das Entstehen neuer Beschäftigung im Hochtechnologiebereich durch übertriebene Bedenken zu verhindern.

Der Ministerpräsident benannte wichtige Ziele der Forschungspolitik der Landesregierung. Dazu zählten die Abstimmung von Forschungsschwerpunkten zwischen den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen und eine stärker anwendungsorientierte Forschung. Diesem Ziel diene neben der Exzellenzoffensive für die Hochschulen des Landes auch das Wissenschaftszentrum. Es solle sowohl Wissenschaft und Forschung im Land fördern wie die Zusammenarbeit von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Wirtschaft und Politik in Forschungsfragen verbessern. Darüber hinaus werde das Zentrum die Landesregierung in wissenschaftspolitischen Fragen beraten und Empfehlungen zu Forschungsstrategien und –schwerpunkten geben. Dazu gehörten auch Empfehlungen zur Vergabe von Forschungsgeldern und die fördertechnische Abwicklung solcher Projekte.

Böhmer zog eine positive Bilanz des 2003 begonnenen Umbaus der Hochschullandschaft in Sachsen-Anhalt. Mit dem Abschluss von Zielvereinbarungen, dem Abbau von Doppelangeboten und der Schärfung der Forschungsprofile sei ein wichtiger Schritt getan worden, um die Hochschulen des Landes fit für die Zukunft zu machen.

Bildmaterial:  Stiftung Leucorea

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