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Veranstaltungen 2009

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v. l. Prof. Dr. Günter M. Ziegler; Prof. Dr. Wulf Diepenbrock; Staatssekretär Dr. Valentin Gramlich; Dr. Gerhard Wünscher
v. l. Dr. Ingo Uhlig; Jan Kalisch; Kathrin Niermann; Naomi Barak

24.09.2009

Konferenz "Arbeitswelten - Forschungskulturen" der Nachwuchswissenschaftlerplattform Sachsen-Anhalt

Einladungsflyer
Ablauf

Vortrag Karoline Holländer (Eurodoc)
Entwurf des fortführendes Konzept der Plattform

Presseerklärung 
Mitteldeutschen Zeitung 13.10.2009

Prof. Dr. Klaus-Dieter Baumann
v. l. Prof. Dr. Reinhold Viehoff; Prof. Dr. Wolfgang Hackbusch
v. l. Dr. Anke Burkhardt; Prof. Dr. Gerald Warnecke; Karoline. Holländer; Dr. Gerhard Wünscher

Interdisziplinarität – eine Herausforderung für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Auf die Ausdifferenzierung von Disziplinen im 18. Jahrhundert und ihre Festschreibung in den Universitäten im 19. Jahrhundert folgte gegen Ende des 20. Jahrhunderts eine Agglomeration von Wissen in Expertenkulturen. Heutzutage gelten Netzwerke, Forschungsverbünde und interdisziplinäre Zentren als die üblichen Organisations-formen im Wissenschaftsbetrieb.

Interdisziplinäres Denken, Argumentieren und Forschen wird daher auch vom wissenschaftlichen Nachwuchs erwartet und gefordert. Wissenschaft in der Praxis ist eine Kombination von Disziplinen. Komplexe Fragestellungen erfordern interdisziplinäres Arbeiten und generieren interdisziplinäre Forschungsansätze.

Die Plattform Wissenschaftlicher Nachwuchs für Sachsen-Anhalt widmete sich im Rahmen ihrer zweiten Jahrestagung dem Problemfeld der Interdisziplinarität und fragte nach Erfahrungen aus der wissenschaftlichen Praxis und der Geschichte und Zukunft interdisziplinären Arbeitens:

  • Welche Formen von Interdisziplinarität sind für den wissenschaftlichen Nachwuchs angemessen?
  • Wie viel disziplinäre Orientierung ist andererseits wichtig für die Entwicklung eigener Perspektiven?
  • Gibt es in der wissenschaftlichen Laufbahn unter den Bedingungen des 21. Jahrhunderts Phasen und Tätigkeiten, die sich nach dem Grad (empfehlenswerter) Interdisziplinarität unterscheiden?
  • Wie entstehen interdisziplinäre Felder?
  • Wo ist interdisziplinäres Arbeiten vorbildlich gelungen, wo liegen andererseits die Grenzen dieser Arbeitsweise?
  • Wie können die substantiellen, institutionellen und hochschulpolitischen Probleme der interdisziplinären Forschung überwunden werden?
  • Wie kann die Kommunikation interdisziplinär ausse-hen und in wie weit stören unterschiedliche Fachstile diese sogar?
  • Zeichnet sich im Rahmen interdisziplinärer Arbeits-formen ein eigenständiges Know How der Disziplinerweiterung ab, auf das auch die Universitäten in Zukunft zu reagieren haben?

Auch in Sachsen-Anhalt wird die Qualifikation des wissenschaftlichen Nachwuchses zunehmend in strukturierten Programmen organisiert. Forschungseinrichtungen und Hochschulen konkurrieren um die besten Nachwuchskräfte für die Qualifizierung in Forschung und Lehre. Die Tagung fragte daher auch nach den Bedingungen unterschiedlicher Wege zur Promotion und zur Postdoc-Qualifikation und dient zugleich als hochschul-politisches Forum zur Diskussion dieser Themen.

Impressionen

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